Wie 22 Originalwerke eine Grazer Therapiepraxis verwandelt haben
Gesundheitswesen / Psychotherapie
22
Originalwerke
€150
Monatliche Investition
100%
Steuerlich absetzbar
0
Schäden
“Der Raum hat eine Sprache bekommen.”
— Thomas, Psychotherapeut, Graz
Die Herausforderung
Thomas betreibt seit Jahren eine Psychotherapiepraxis in Graz. Sein Fokus liegt auf den Menschen — auf dem Gespräch, auf dem Vertrauen, auf dem Heilungsprozess. Die Praxis selbst war funktional. Sauber, ordentlich, professionell. Aber sie war auch kalt.
Weiße Wände. Klinisches Licht. Ein Wartezimmer, das sich anfühlte wie jedes andere Wartezimmer: neutral bis zur Unsichtbarkeit. Für Patienten, die oft bereits angespannt und vulnerabel ankommen, vermittelte der Raum eine unbewusste Botschaft — hier bin ich eine Fallnummer, kein Mensch.
Thomas wusste, dass die Atmosphäre eines Therapieraums kein Beiwerk ist. Sie ist Teil der Behandlung. Das Problem: Hochwertige Originalkunst kaufen kostet schnell €5.000 bis €20.000 — ein erheblicher Kapitaleinsatz für eine Einzelpraxis.
Unsere Lösung
Über eine Empfehlung kam Thomas auf Raumklang. Ana besuchte die Praxis persönlich. Sie sah sofort das Potenzial: hohe Decken, natürliches Licht von Norden, warme Holzdielen — und vier leere Wände, die dringend eine Geschichte erzählen wollten.
Die Kuratierung dauerte eine Woche. Ana wählte aus Walter Gerholds Werk gezielt Stücke aus, die zur therapeutischen Atmosphäre passten: organische Formen, erdige Töne, abstrahierte Landschaften — Bilder, die den Blick einladen, aber nicht überfordern.
Das Ergebnis: 22 Originalölgemälde, verteilt über Wartezimmer, Beratungsräume und den Empfangsbereich. Fabio übernahm die Installation — er beurteilte die Lichtsituation in jedem Raum, empfahl Spotanpassungen und stellte sicher, dass jedes Gemälde optimal hängt.
Das Ergebnis
Die Veränderung war sofort spürbar. Der Raum hat eine Sprache bekommen. Patienten, die zum ersten Mal kommen, bleiben bei den Gemälden hängen. Sie fragen nach den Werken, nach dem Künstler. Das Gespräch beginnt, bevor die eigentliche Sitzung beginnt.
Ein Wartezimmer, in dem Patienten anonym und unbehaglich sitzen, erzeugt Abwehrspannung. Ein Raum, der durch Kunst einlädt und wärmt, senkt genau diese Spannung — und das ist therapeutisch relevant.
Die Kunst hängt seit 2025. Kein einziges Werk wurde beschädigt. Die Versicherung greift über Raumklang. Thomas denkt über eine erste Rotation nach.